Klangbaum
Amtsgarten der Landesmusikakademie Nienborg
(seit 2014)

Ein siebenjähriges partizipatorisches Projekt im Rahmen der Klangkunstreihe soundseeing.
Die Klangmaschinen und Klangapparate werden jedes Jahr von Schüler_innen einer fünften Klasse der Kreuzschule Heek gebastelt und dann in einer gemeinsamen Aktion in einen Baum (eine schwedische Mehlbeere) im Amtsgarten der Landesmusikakemie Nienborg gehängt.
Sie verbleiben dort für ein Jahr, werden dann „geerntet“ und durch neue Apparate ersetzt.

Die Klangapparate sind recht einfache Maschinen, aufgebaut mit Elektronikbauteilen, Lautsprechern und kleinen Motoren. Einige Maschinen erzeugen leise elektronische Klänge, die an Wald und Wiesengeräusche (Insektenzirpen und Vogelgesänge) erinnern. Andere generieren mithilfe von Motoren perkussive Klänge (ein leises Klappern und Rascheln). Die Klangmaschinen funktionieren vollkommen autonom, d.h. sie werden durch Solarzellen angetrieben und klingen unter den sich ständig wechselnden Lichtverhältnisse immer wieder anders.

Der nächste Workshop findet vorausichtlich im Frühjahr 2017 in der Kreuzschule Heek statt.

nrw-skulptur
Münsterland Zeitung (2016): Klangbaum von Schülern neu vertont (pdf)
Westfälische Nachrichten (2015): Neue Blüten für den Klangbaum (pdf)
Münsterland Zeitung (2015): Ernten am Klangbaum (pdf)
kurzes Video vom Klangbaum 2015

Fotos (Klangbaum 2014): Thorsten Arendt
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Klangbaum 2016

Am 30 September wurde der Klangbaum mit neuen elektronischen Zwitschermodulen bestückt.
Herzstück der einfachen Schaltung ist diesmal ein attiny Prozessor, der schon mit ganz wenig Energie zuverlässig funktioniert. Insgesamt wurden von den Schüler_innen 20 Schaltungen gelötet, die anschliessend in bemalte Petrischalen eingebaut wurden.


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